Nanas kommen unter den Hammer

Januar 18th, 2017 | Posted by Unternehmerinnen-Messe in Presse

Planungen für fünfte Unternehmerinnenmesse in Hagen am 5. März laufen auf Hochtouren

Hagen. Zum fünften Mal findet am 5. März die Hagener Unternehmerinnenmesse statt. Alle zwei Jahre haben Unternehmerinnen die Möglichkeit, ihre Angebote zu präsentieren. Von der Fotografie bis zur Gesundheitsberatung, vom Heimtierbedarf bis zur Buchbinderei, die Vielfalt ist groß und die Planungen laufen auf Hochtouren. 54 Anmeldungen liegen mittlerweile vor, Restplätze sind noch zu vergeben.

„Wir haben weniger Aussteller als in den vergangenen Jahren, aber wesentlich größere Stände, die Frauen benötigen mehr Ausstellungsfläche“, erläutert Doris Walleit von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Hagen. Daher würde sie den noch verbleibenden Platz in den Räumen der Hermann-Allmers-Schule gerne mit kleinen Ständen füllen. Die Ausstellerinnen kommen nicht nur aus Hagen, sondern auch aus Bremerhaven, Bremervörde, den Gemeinden Beverstedt und Loxstedt, aus Bremen, Osterholz-Scharmbeck und aus Wardenburg im Landkreis Oldenburg.

Alles im Plan: Bürgermeister Wittenberg lässt sich von Mitgliedern des Organisations-Teams die Aufstellung der Messestände zeigen. Fotos: Andrea Grotheer

„Einige Ausstellerinnen sind bereits zum fünften Mal dabei, das zeigt die Attraktivität der Messe“, freut sich Bürgermeister Andreas Wittenberg. Die jetzt schon große Resonanz erkläre sich durch das Alleinstellungsmerkmal der Messe. „Etwas Vergleichbares gibt es nicht in unserer Region.“ Erfreulich sei auch, dass sich zwölf Mitgliedsbetriebe der örtlichen Unternehmensgemeinschaft (UHiB) angemeldet hätten. Die Zusammenarbeit der Unternehmerinnen und der Mitglieder des ehemaligen Gewerbevereins sei zu Beginn seiner Amtszeit in der Diskussion gewesen, so der Bürgermeister. „Der Zusammenschluss aus UHiB und den Unternehmerinnen hat gut geklappt“, meint er. Nicht zuletzt sei das der Vorsitzenden Petra Klipp zu verdanken. Sie gehört ebenso zum Organisationsteam der Messe wie Gabriele Kasper, Ina Viebrok-Hörmann, Erika Thomsen, Claudia Theis, Rita Hogrewe, Antje Mehrtens, Evelyn Fromme und Doris Walleit.

Erika Thomsen wird auch eine Nana-Figur für die Versteigerung zur Verfügung stellen.

Das Messeprogramm bietet Fachvorträge genauso wie Tanzvorführungen und eine Modenschau. „Die Modenschau wird gemeinsam mit dem Anziehungspunkt Hagen, der ehemaligen Kleiderkammer, die nun ein Second-Hand-Laden ist, auf die Bühne gebracht“, berichtet die Veranstalterinnen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Geschäftes hätten sich bereit erklärt, Mode zu präsentieren, die am Ausstellungstag auch direkt verkauft wird. „Ein Junge und ein Mädchen werden zudem Kinderkleidung vorstellen“, freut sich Erika Thomsen als Moderatorin der Modenschau. Und stellt einen weiteren Höhepunkt der Verbrauchs- und Informationsmesse mit Verkauf vor: „Wir werden drei Nanas versteigern“, kündigt sie an. Für die Aktion, eine  Versteigerung auf amerikanische Art, konnte Heinz Bühring als Auktionator gewonnen werden, der jedes Jahr den Maibaum in Driftsethe publikumswirksam versteigert. Eine der Figuren stellt Erika Thomsen zur Verfügung, der Erlös soll dem Tierschutzverein Südkreis Cuxland zu Gute kommen. Die voluminösen Frauenfiguren, die den Plastiken der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle nachempfunden sind, sind in einem Workshop der Unternehmerinnen entstanden und waren bereits Bestandteil einer Ausstellung im Hagener Rathaus.

Die Messe beginnt am Sonntag, 5. März, um 9 Uhr und endet um 17 Uhr. Bürgermeister Andreas Wittenberg spricht sein Grußwort um 11 Uhr, für 12.30 Uhr ist die Nana-Versteigerung geplant. Die Modenschau beginnt um 15.30 Uhr. Eine ausführliche Programmübersicht wird das Informationsblatt enthalten, das ab Mitte Februar verteilt wird. Der Eintritt zur Messe ist frei.

Anmeldungen und Informationen bei Doris  Walleit,  Gemeinde  Hagen,  Telefon   0 47 46/87 33, Fax 87 89, Email: walleit@hagen-cux.de. Das Programm wird ebenfalls rechtzeitig unter www.unternehmerinnen-messe.net zu finden sein.

Quelle: OSTERHOLZER KREISBLATT vom 18. Januar 2017 (von Andrea Grotheer)

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